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03.03.2010 12:05 Alter: 9 yrs
Kategorie: Pressestimmen
Von: Von Matthias Alexander

Die Arbeit macht der Wohnungssuchende

31. Januar 2010 Die Wohnung ist ein Traum, jedenfalls nach den Bildern im Internet zu schließen. Der Mietpreis scheint fair. Also rasch einen Termin mit dem Makler gemacht. Dann doch noch nachgeschaut, wie hoch die Lärmbelastung nach Eröffnung der neuen Landebahn des Flughafens ausfällt. Tatsächlich, die Karte zeigt für die fragliche Adresse die Farbe „rot“. Den Makler angerufen und den Termin abgesagt. Auf unsere Bemerkung hin, dass es da ein Lärmproblem gebe, sagt er nur, das sei ja interessant, da müsse er sich mal schlau machen, und beendet das Gespräch möglichst schnell


Hätten wir die Wohnung in unserer ersten Begeisterung genommen, es wären fast 4000 Euro Courtage fällig geworden. Zu zahlen von einem Mieter, dem wichtige Informationen vorenthalten wurden. Die Chancen, sich das Geld zurückzuholen, gehen gegen null. Das Beispiel zeigt, dass etwas an dem System nicht stimmt.

Fehler im System
Das liegt zum einen an den handelnden Personen. Fast jeder Wohnungssuchende kann Anekdoten von unfähigen oder wahrheitsfeindlichen Vermittlern erzählen. Da wird eine Einbauküche versprochen, von der der Vermieter später nichts weiß. Die Frage nach dem Jahresenergieverbrauch bringt etliche Makler in Nöte. Grundrisse? Viele empfinden die Frage als Zumutung. Und da wundern sie sich über ihr schlechtes Image.

Womit wir beim Fehler im System sind. Der Berufsstand hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Anbieter und Interessenten auf engen Wohnungsmärkten wie im Rhein-Main-Gebiet zusammenzubringen, ist eine aufwendige und anspruchsvolle Sache. Die Arbeit wird allerdings weitgehend von den Wohnungssuchenden selbst erledigt. Sie kämpfen sich durch Anzeigen in Zeitungen und Internetportalen. Zu einem Makler zu gehen, ihm das eigene Anforderungsprofil zu nennen und dann auf seine Angebote zu warten, ist sinnlos, weil niemand einen nennenswerten Marktanteil hat, sieht man einmal vom Topsegement ab.
Die Maklerzunft wäre gut beraten, sich zu professionalisieren und neue Modelle der Entlohnung zu ersinnen. Ansätze dazu wie die von „iMakler“ sind zu erkennen, doch das Beharrungsvermögen der Etablierten ist enorm. Solange das so bleibt, freut man sich über die Makler, die sich nicht als Schönfärber versuchen. So etwa Krauß Immobilien, die derzeit eine Wohnung in Nordend mit dem Hinweis anbieten, dass sie an einer großen Straße liegt und keinen Balkon hat. Das spart allen Zeit und Nerven, übrigens auch dem Makler.

 


 
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